Wann eignet sich ein Blockheizkraftwerk?

Wann lohnt sich ein Block­heiz­kraft­werk? Was sind die Vor- und Nachteile eines Block­heiz­kraft­werks und was kostet es?

Ein Block­heiz­kraft­werk lohnt sich nur dann für Sie, wenn Sie einen hohen Wärme- und Energie­be­darf haben. Alte Häuser sind energiein­ef­fi­zient und verlieren aufgrund ihrer alten Bauweise und Dichtung viel Wärme. Für Betriebe, die strom­in­tensiv sind, eignet sich ein BHKW hervorragend.

Bei Ein- oder Zweifa­mi­li­en­häu­sern empfehlen wir jedoch meist die Nutzung einer Brenn­stoff­zelle, da diese auch bei kleinerem Energie­be­darf sinnvoll ist. Schauen Sie sich dazu die verschie­denen Varianten an und finden Sie heraus, was zu Ihnen am besten passt! Bei der Wahl Ihres BKHWs helfen wir Ihnen gerne weiter.

Vor- und Nachteile von Blockheizkraftwerken

Vorteile

Unabhän­gig­keit von Preisen der Strom­an­bieter aufgrund der günstigen Stromproduktion

wenig Energie­ver­lust (80–90% Wirkungsgrad)

Senkung der Betriebs­kosten um bis zu 30%

Vergleichs­weise geringer CO2-Ausstoß

Nachteile

nur wirtschaft­lich bei hohem Energie­be­darf bzw. hoher Wärmeabnahme

je nach Größe Platzbedarf

vergleichs­weise hohe Anschaffungskosten

Abhän­gig­keit von fossilen Brennstoffen

Dorian Prochota

Ihre neue Heizung: Wie gehen wir vor?
» Gemeinsam Schritt für Schritt.

Wie funktio­niert ein Blockheizkraftwerk

Ein Block­heiz­kraft­werk, kurz BHKW, wird mithilfe fossiler Brenn­stoffe, wie Erdgas, Erdöl oder Pellets betrieben. Es gilt mit einem Wirkungs­grad von 80–90% als äußerst effektiv und zählt zu den regene­ra­tiven Geräten.

Ein Block­heiz­kraft­werk können Sie sich wie einen Motor vorstellen, der gleich­zeitig thermi­sche und elektri­sche Energie produ­ziert. Sie können es als Heizung und gleich­zeitig als Strom­quelle verwenden. Die Wärme­er­zeu­gung geschieht durch Verbren­nung und gleich­zeitig wird Strom als Abfall­pro­dukt erzeugt. Durch diesen Prozess wird Energie beson­ders effektiv und nachhaltig genutzt und produziert.

BHKW können außerdem nicht nur mit fossilen, sondern zukünftig auch mit chemisch herge­stellte Brenn­stoffe betrieben werden.

Beson­ders vorteil­haft für Sie: BHKW können mit bereits vorhan­dener herkömm­li­cher Technik kombi­niert werden! Für Privat­per­sonen mit wenig Erfah­rung lohnt sich diese Inves­ti­tion beson­ders aufgrund der einfa­chen Verbin­dung des BKHWs mit dem Strom­kreis aus Ihrem Haushalt. Sprechen Sie uns dazu gerne an, wir erklären Ihnen was möglich ist.

Das Mikro-Block­hei­z­­kraf­t­­werk

Vor ungefähr 10 Jahren erfreute sich das Mikro-Block­hei­z­­kraf­t­­werk als kleine und deshalb platz­spa­rende Variante großer Beliebt­heit. Heutzu­tage empfiehlt sich jedoch die effizi­ente Lösung der Brennstoffzellen.

Welche Brenn­stoffe nutzt ein BHKW?

In den meisten Fällen wird das Block­heiz­kraft­werk mit fossilen Brenn­stoffen, wie Erdgas oder Erdöl, betrieben. Die Nutzung mit Pellets ist bei bestimmten Modellen möglich. Zukünftig werden BHKW voraus­sicht­lich mit chemisch herge­stellten Brenn­stoffen betrieben.

Was kostet ein Blockheizkraftwerk?

Inves­ti­ti­ons­kosten

Je nach Wirkungs­grad und Hersteller können Sie ein BHKW ab 35.000–38.000€ bekommen, wobei Sie auch die indivi­du­elle Planung und die Instal­la­tion eines Puffer­spei­chers kosten­tech­nisch berück­sich­tigen sollten.

Betriebs­kosten

Die Betriebs­kosten eines BHKW sind abhängig von den Preisen der Brenn­stoffe, welche aktuell immer weiter steigen. Die Planung bzw. Dimen­sio­nie­rung Ihres Modells zählt gleicher­maßen dazu und muss beim Kauf berück­sich­tigt werden. Hinzu kommen hohe Wartungs­kosten im Vergleich zu anderen Heizungen deutlich teurer sind.

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